Skilager 02.2013

27.01.2013 – 02.02.2013 Fahrt nach Maria Lankowitz, Österreich

Es ist 7.30 Uhr und die Vorfreude steigt.Taschen sind gepackt, das Nackenkissen noch schnell dazwischen gestopft und literweise Cola und etliche Packungen Chips befinden sich in einem 2. Rucksack. Ganz wichtig: Habe ich auch meinen Fotoapperat eingesteckt? Schließlich kommt man nicht so oft dazu , die schneebedeckten Berge zu sehen.Nachdem alle einen Sitzplatz im Bus gefunden haben und schon die erste DVD eingelegt ist, findet man langsam die Ruhe vom anstrengendem Packen und kann sich endlich zurück lehnen. Lange dauerte die Fahrt aber die 17 Tunnel, die wir auf der Fahrt zählen durften ,waren immer wieder sehr humorvoll. (Und täglich grüßt das Murmeltier in Form eines „Tunnelliedes“ )

Langsam wurde es dunkel und man konnte es schon kaum noch erwarten, endlich anzukommen. Am späten Abend war es endlich soweit, alle guckten gespannt aus ihrem Fenster und setzten ein breites Grinsen auf.Je näher wir dem Jugendhotel kamen desto breiter wurde es. Bei der ersten Berührung des österreischischen Winterbodens beachten : Nicht hinfallen! Soviel Schnee bist du nicht gewohnt!Gleich mal die ersten Ski samt Schuhe in seiner Größe abholen und dann endlich die Koffer auspacken! Es war eine lange Reise und die Ski waren ja von der Hütte bis zum Bus-Kofferraum (der für die kommenden Tage das Nachtlager unserer frisch erworbenen Bretter war) , auch nicht gerade leicht zutragen. Nach einer guten, ausgeruhten Nacht geht es schon gleich zum ersten Skiort!Tolle Aussicht, nicht zu kalt und nicht zu warm und für manche war es das erste Mal , dass sie auf den Ski standen.

Aller Anfang ist schwer sagt man gerne, dass hat man bei vielen auch gesehen. Aber spätestens am zweiten Tag kamen alle super zurecht mit ihren langen Holzplanken am Schuh. Kleine blaue Fleckchen (die im Laufe der Woche die Farben des Regenbogens annahmen)  gab es auch mal ,aber es hat sich alles gelohnt! Wir hatten auch sehr viel Spaß mit den Lehrern. Es war schön sie auch mal etwas privater und ausgelassener zu erleben. Viel gelacht, viel rumgealbert. Die nächsten Tage verliefen nicht anders. Wir hatten immer ein abwechslungsreiches Programm. Was glaube ich jedem in Erinnerung bleibt , ist das leckere Skiwasser in den Hütten auf den Bergen. Ein Sodagetränk mit Himbeergeschmack verfeinert mit Zitrone. 

Es war auch witzig die Menschen sprechen zu hören, die in Österreich leben.  De Sproch is ja doch ned so leicht zum vasteh.

Wir danken auf jeden Fall allen Lehrern, die sich zur Verfügung gestellt haben, mit uns diese Reise anzutreten. Es war sicherlich nicht immer leicht! Aber am Ende sind alle wieder heil nach Hause gekommen und die bunten Fleckchen am Körper gerieten auch ganz schnell in Vergessenheit , hielt man den Beweis dieser kleinen Skiausbildung samt Gruppenfoto und einem passenden Kosenamen in den Händen.

Freut euch aufs nächste Jahr !

Geschrieben von Julia Homann / 10b

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